Solarzellenforschung: steigende Ökostromtarife oder Gewinn in doppeltem Sinne?

17 Mai 2010 von Christian Kommentieren »

Zweifache Effizienz

Dass im Bereich der Nutzung von Sonnenenergie mit der Entwicklung dieser neuartigen Solarzellen ein großer Wurf gelungen ist, steht außer Frage. Was allerdings abzuwarten sein wird, sind die Folgen für die Ökostromtarife, die sich aus dieser Impulse setzenden Technik ergeben: Generiert wurden dreischichtige Solarzellen, die aufgrund ihrer hochwertigen Qualität gegenüber den herkömmlichen Silizum-Zellen die zweifache Menge an Energie umzuwandeln vermögen. Ganze 40% der Sonnenstrahlung können so in Ökostrom umgewandelt werden.

50-fache Kosten

Ob sich das Forschungsergebnis jedoch als zukunftsweisend zeigen wird, bleibt abzuwarten: Denn noch gestaltet sich der Einsatz dieser Technik als rund 50 Mal kostspieliger verglichen mit der bislang erfolgten Erzeugung von Solarstrom. Ein Lichtblick: Die höhere Konzentration der Sonneneinstrahlung erfordert kleinere Solarflächen, und so sollen sich nach Aussage der Wissenschaftler die neuen Zellen nichtsdestotrotz als um bis zu einem Drittel ökonomischer erweisen. Ökologische und ökonomische Gesichtspunkte also auf das Optimale verbunden? Die kommenden Strompreise dieser Ökostromtarife werden es zeigen.

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1 Kommentar

  1. Marc sagt:

    Wir sind nun allesamt in unserer WG bei Naturstrom. Ist zwar teurer als andere Ökostromanbieter, dafür liefern die aber ausschließlich Ökostrom (und keine quesubventionierte, grün gewaschene Energie). Top Service inklusive!

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